Anfang des Jahres ging es für uns nach Thailand, trotz erster Anzeichen für eine Eskalation der Corona-Lage.
Für uns war es die erste wirkliche Reise nach Südostasien und wir haben eine Menge erlebt. Von unseren Erfahrungen sollt Ihr natürlich soviel wie möglich profitieren.

Gelandet sind wir in Bangkok, anschließend ging es direkt weiter nach Chiang Mai, von dort weiter in den Süden nach Surat Thani, zum Nationalpark Khao Sok, weiter nach Kho Lanta und anschließend für die letzten Tage nach Bangkok.
Vieles war sicherlich durch die Pandemie ein wenig anders als gewohnt, besonders war überall schon deutlich weniger los. Aber unsere Tipps sind dennoch allgemein verwendbar und damit für eure Reiseplanung problemlos nutzbar.

Typisch für Thailand: Beeindruckende Tempelanlagen

Grundsätzliches

Wir haben wie immer mit einer Mischung aus Reiseführern auf Papier, Reiseblogs und sonstigen Seiten im Netz geplant. Das funktioniert in Thailand echt unproblematisch.
Bei Reiseführern können wir Stefan Loose und Dumont empfehlen.
Sucht ihr nach Unterkünften, bietet sich natürlich Booking.com an, genauso wie andere altbekannte Seiten wir Airbnb.com etc. Ansonsten eher unbekannt ist www.agoda.com, bietet aber für Thailand tolle Unterkünfte und ggf. lohnt sich ein Preisvergleich. A propos Preisvergleich, wir schauen uns auch immer die Homepage der jeweiligen Unterkunft an, das ist oftmals auch ein guter Tipp.
Für den Transfer gibt es wie immer verschiedene Möglichkeiten, einen guten Überblick liefert https://12go.asia/de. Will man in den größeren Städten unterwegs sein, bietet sich https://www.grab.com an, welches stark an Uber erinnert.

Rumkommen

Dieses mal haben wir auf einen Mietwagen verzichtet und kamen trotzdem überall hin, wo wir hin wollten. Angesichts unserer knappen Zeit und des einigermaßen straffen Programms, haben wir auf längere Fahrten mit dem Zug verzichtet und das Flugzeug bevorzugt. Das funktioniert in Thailand echt super und selbst kleine Flughäfen sind recht übersichtlich, was wir aus Kuba anders kannten. Die Flüge sind auch kurzfristig recht günstig zu haben und auch der Transfer zum Flughafen oder davon weg ist meist unproblematisch.
Verhältnismäßig teuer auf längeren Strecken sind die privaten Taxis, dafür kommt man damit schnell und komfortabel durch Thailand. Meist kann euch eine Unterkunft etwas organisieren, das funktionierte bei uns super.
Deutlich günstiger, aber etwas weniger komfortabel sind die Minibusse, welche auf mehr oder weniger festen Routen verkehren. Auch hier solltet Ihr euch über eure Unterkunft etwas organisieren lassen. Die Fahrweise ist manchmal etwas abenteuerlich, die Busse voll aber klimatisiert, und ihr dürft euch nicht wundern, wenn der Fahrer mal Umwege fährt oder unterwegs ein bisschen zusätzliches Geld mit Kurierfahrten verdient. Dafür fährt er euch normalerweise bis zur gewünschten Haustüre und fragt sich auch durch, wenn er den Weg nicht kennt. Etwas vorsichtig sein muss man mit dem Gepäck. Nicht, weil man es geklaut bekommt, was vielleicht auch mal passiert, sondern weil in den Bussen nicht so super viel Platz dafür ist und die Teile möglichst voll mit Fahrgästen geladen werden.

Typische Art der Fortbewegung: Hinten auf einem (in diesem Fall sehr komfortablen) Pickup

Vor Ort lohnt sich oft, einen Roller zu mieten. Das ist sehr preiswert und war für uns als wenig geübte Fahrer durchaus abenteuerlich, aber wir haben es überlebt und so die eine oder andere Ecke gesehen, die wir sonst nie gefunden hätten. Sich angesichts des ungewohnten Gefährts und des besonderen Verkehrs nicht zu überschätzen, ist auf jeden Fall eine gute Idee.
Wundert euch nicht, in Thailand gibt es für Roller keine Helmpflicht soweit wir in Erfahrung bringen konnten. Zwar bekommt Ihr Helme dazu, diese waren aber zumindest für 50% von uns deutlich zu klein und haben damit eher nicht zur Sicherheit beigetragen.

Klima

Wir waren im März in Thailand und während es zu Beginn unserer Reise im Norden Nachts noch ein wenig abgekühlt hat, blieb es im Verlauf durchgehend brütend heiß. Regen hatten nur recht wenig, mit einem ordentlichen Gewitter im Nationalpark, ansonsten blieb es trocken und wirklich warm.

Mobiles Internet

Erstmal, in den meisten Unterkünften gibt es WLAN kostenlos, das ist also eher unproblematisch. Aber wie es irgendwie gefühlt fast überall so ist, sind diese WLANs teilweise unfassbar langsam, teilweise sehr zickig was eine dauerhafte Verbindung angeht etc. Insbesondere für die Planung unterwegs und um Kontakt in die Heimat zu halten, will man also ein gescheites mobiles Netz nutzen. Das ist in Thailand total unproblematisch. Es gibt von allen Anbietern Prepaid-Karten für Touristen, die ihr am Flughafen erwerben könnt. Die Karten werden auf euch angemeldet und haben eine begrenzte Gültigkeit. Wir haben direkt für 30 Tage gebucht und damit war das komplette Problem erledigt, wir mussten folglich auch nicht nachladen oder sonst irgendwas damit machen.
Es mag sein, dass es zwischen den Anbietern Unterschiede gibt und auch die Preise am Flughafen unterschiedlich sind. Ganz ehrlich: Nach dem langen Flug hatten wir keine große Motivation mehr, noch auf die Suche nach einem Schnäppchen zu gehen und haben uns für den erstbesten Stand entschieden. Vielleicht spart man irgendwo ein paar Baht oder Euro, aber wir waren mit unserer Entscheidung zufrieden und es passte soweit. Das Netz von Truemove, unserem Anbieter, war auch super ausgebaut und funktionierte soweit ohne irgendwelche Probleme.

Sicherheit

Thailand gehört wohl zu den sichersten Reiseländern für Touristen überhaupt. Wir hatten niemals das Gefühl, uns in irgendein Problem zu manövrieren. Probleme mit Taxifahrern kann man umgehen, indem man Grab nutzt.

Getümmel in den Straßen von Bangkok

Worüber wir im Vorfeld gelesen hatten, was jedoch trotzdem fast erwischt hätte, ist eine beliebte Masche in der Nähe von Sehenswürdigkeiten. Ihr werdet angesprochen, in unserem Fall von einem älteren Herren, der sogar ein wenig Deutsch sprach, und in ein Gespräch verwickelt. Im Laufe des Gesprächs teilte er uns mit, dass man heute den Palast gar nicht besuchen könne, wegen irgendeiner Zeremonie, aber wir sollten doch eine Bootsfahrt machen, müssten uns aber sofort entscheiden, sonst wäre das Boot weg. Allein der Versuch, hier ein wenig Zeitdruck aufzubauen, sollte einen schon stutzig werden lassen, dennoch ist man hier so gut trainiert, dass es schwer fällt eine böse Absicht dahinter zu erkennen. Also lasst euch nicht foppen und verschafft euch selbst ein Bild, ob die Aussage stimmt. Das ganze ist jetzt auch kein wahnsinnig dramatischer Betrug, vermutlich wäre die Bootsfahrt sogar ganz nett gewesen 😉

Unsere Reise

Chiang Mai und das Umland: https://monkeytravels.de/2021/01/25/chiang-mai-und-das-umland/

Der Nationalpark Khao Sok: https://monkeytravels.de/2021/01/25/der-nationalpark-khao-sok/

Ko Lanta: https://monkeytravels.de/2021/01/25/ko-lanta/

Bangkok: https://monkeytravels.de/2021/01/25/bangkok/

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.