Unser Flieger ging sehr früh am Dienstag Morgen, deswegen wollten wir uns nicht noch eine lange Autofahrt antun und hatten ursprünglich die Idee, noch ein bisschen italienische Stadtluft zu schnuppern. Nachdem wir aber schon zu Beginn unseres kurzen Urlaubs Catania gesehen hatten, waren wir gar nicht mehr so motiviert, nochmal hier her zurück zu kommen. Nicht, weil Catania so furchtbar war, aber wir hatten das Gefühl, bereits alles gesehen zu haben und auch nicht so richtig viel Lust auf den Trubel.
Doch die Alternative klappte nicht so wie sie sollte, also haben wir die letzte Nacht mitten in Catania verbracht.

Affe am Ätna

Auf dem Weg nach Catania wollten wir unbedingt noch dem Ätna einen Besuch abstatten, schließlich klappte das bisher noch nicht so wirklich. Wir haben auf den Gipfel verzichtet und sind einfach von dem großen Parkplatz auf der Südseite am Rifugio Sapienza zu den kleinen Kratern in der Umgebung gelaufen. Wir hatten Glück und das Wetter spielte mit, sodass wir eine paar tolle Ausblicke genießen konnten, sowohl Richtung Gipfel des Ätna als auch in das Tiefland und bis zum Meer. Der Parkplatz selbst ist wirklich spannend, man muss am Kiosk ein Ticket kaufen und dieses dann selbst entwerten.

An der Flanke des Ätna

Nach dem kurzen Stop in luftiger Höhe ging es wieder runter und rein nach Catania, wo wir zunächst einmal unser Hotel finden mussten. Zum Glück gab es direkt um die Ecke ein Restaurant, sodass wir nicht mehr allzuviel erkunden mussten.

In den Straßen von Catania an unserem letzten Abend

Das Essen war durchaus gut, aber die Nacht war furchtbar. Unsere Unterkunft war direkt an der Piazza Stesicoro und der Übergang vom normalen Straßenlärm zu dem Krach der Straßenreinigung mitten in der Nacht war fließend. Auch das Hotel war den Bildern und der Beschreibung nach deutlich schöner als wir es in der Realität empfunden haben.

Nichtsdestotrotz konnte das unseren tollen Urlaub nicht trüben. Sizilien ist auf jeden Fall eine Reise wert und Italien zeigt sich hier von einer anderen Seite, als man es sonst so kennt. Was von Italien bleibt ist das großartige Essen, die Landschaft und die spannende Fahrweise. Letzteres muss man nicht unbedingt lieben, aber damit arrangieren kann man sich eigentlich ganz gut.
Kurzum, uns hat es super gefallen. Nachdem wir zuletzt Bilder von Ende Oktober aus Sizilien gesehen haben, wäre das auch nochmal eine Überlegung wert, weil es nochmal deutlich ruhiger ist. Aber wir werden sehen, es gibt ja noch genug Flecken zu entdecken!

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