Der Start unseres Kuba-Abenteuers war Havanna. Der Flughafen liegt etwas außerhalb, also muss man sich (zumindest als Individualreisender) erstmal ein Taxi suchen. Lasst euch nicht über den Tisch ziehen und verhandelt mit den Taxifahrern! In der Regel kommt Ihr für 30 CUC nach Havanna Vieja oder Centro.
CUC ist auch schon das richtige Stichwort, denkt daran, am Flughafen gleich Geld zu holen.
Dann geht es nach Havanna und eigentlich seid ihr schon mittendrin im kubanischen Leben. Ihr werdet feststellen, dass Verkehrsregeln eher locker ausgelegt werden. Wir sind irgendwann Abends angekommen, als es schon dunkel war und durften gleich die entweder völlig abenteuerlichen oder gar nicht vorhandenen Beleuchtungen der Fahrzeuge bewundern.

Häuser, teilweise verfallen, teilweise bewohnt


Der erste Eindruck von Havanna: Eigentlich ist alles kaputt und man fühlt sich wie um Jahrzente zurück versetzt. An vielen Stellen liegt Müll und es riecht auch gerne mal nicht wirklich angenehm.
Blickt man darüber hinweg, sieht man wahnsinnig tolle alte Gebäude und Zeichen des Umbruchs wie nagelneue Luxusbauten neben zusammenfallenden Ruinen. Das Leben findet auf der Straße statt, am Prado, aber natürlich Abends besonders am Malecon!

Sonnenuntergang am Malecon


Um einen Überblick über die Stadt zu bekommen, bieten sich die Hop-on-hop-off Busse an, welche am Parque Central starten. Ansonsten, lauft einfach mal durch die Straßen von Vieja und Centro, dann kommt ihr schon automatisch an Hotspots wie dem Plaza Vieja vorbei. Natürlich ist auch das Kapitol einen Besuch wert!

Der Prado vorm Capitol


Ansonsten will ich hier gar nicht groß die Sehenswürdigkeiten aufzählen, diese sind in den Reiseführern mehr als genug erwähnt.
Unsere (Geheim-)Tipps:

Essen im Mojito Mojito: https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g147271-d12152688-Reviews-Mojito_Mojito-Havana_Ciudad_de_la_Habana_Province_Cuba.html

Übernachten in der Casa Blanca direkt am Malecon: https://www.airbnb.de/rooms/5768842?s=67&shared_item_type=1&virality_entry_point=1&sharer_id=167728300
Super schöne Suite. Ja, es ist nicht super günstig, aber die Lage ist klasse und die Unterkunft großartig. Wenn man sich etwas gönnen will, ist man hier genau richtig!

Blick von unserer Dachterasse über den Malecon

Sonntags zum Callejón de Hamel, wo man die afrikanischen Wurzeln vieler Kubaner hautnah mitbekommen kann!

Wollt ihr mal raus aus der Stadt, nehmt euch einen Hop-on-hop-off Bus und fahrt an die Playa del este, sozusagen der Hausstrand von Havanna. Die Fahrt kostet nicht viel, ihr müsst nur schauen, dass ihr euch die Abfahrtszeiten merkt und besser etwas früher an der Haltestelle sein. Und wie in so vielen Ländern, nehmt euch auch bei warmen Außentemperaturen etwas zum drüberziehen mit, in den Bussen ist grundsätzlich immer die Klimaanlage am Anschlag aufgedreht!

An den Playa del Este

Weiter ging es zur Isla de la Juventud

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.